Biographie

Massimo Zanetti leuchtet in einem sehr analytischen Dirigat mit den Wiener Symphonikern klug alle orchestralen Avanciertheiten aus . . .
- Süddeutsche Zeitung

Massimo Zanetti überzeugt stets durch seine Dynamik und vollkommene Präsenz sowohl auf dem Orchesterpodium als auch im Orchestergraben. Vor allem durch seine Interpretationen des italienischen Repertoires des 19. Jahrhundert beeindruckt er auf den Bühnen weltweit.

In der Saison 17/18 kehrt Zanetti an die Opèra Royale de Wallonie/Liège mit einer Neuproduktion von Norma zurück und wird in der ersten Saison der frisch renovierten Staatsoper unter den Linden in Berlin La Traviata dirigieren. Er gibt sein Debüt an der Ungarischen Staatsoper in Budapest mit der Neuinszenierung von Un Ballo in Maschera und dirigiert das Brucknerorchester Linz. Orchesterengagements führen ihn zum ersten mal zum Mozarteumorchester Salzburg, zu dem Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester Moskau (Svetlanov Orchester) mit Dinara Alieva, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und dem Orchester der Komischen Oper Berlin zusammen mit Mischa Maisky. Im Juni 2018 begibt er sich zusammen mit Sonya Yoncheva auf eine Tournee nach Montpellier, Baden Baden und nach Paris ins Thèatre des Champs-Elysèes.

Einige Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren das Debüt mit dem Russian National Orchestra beim berühmten Rostropovich Festival, Don Pasquale im NCPA Beijing, seine Rückkehr an das Teatro alla Scala (mit Carmen und Il barbiere di Siviglia) sowie an die Semperoper Dresden (mit Il barbiere di Siviglia und La Boheme) und die Bayrische Staatsoper in München mit Verdis Macbeth, dem Verdi Festival Parma mit Il Trovatore und Staatsoper Berlin mit Don Giovanni und Don Carlo. Besonders hervorzuheben sind die Aufführungen von Verdis I Due Foscari und Simon Boccanegra, mit Placido Domingo als auch Leo Nucci in der Titelpartie, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, so wie die Dirigate am ABAO Bilbao (die französiche Originalfassung von Don Carlos), der San Diego Opera (Tosca und Un ballo in Maschera) wo er auch das Verdi Requiem mit dem San Diego Symphony Orchestra aufführte. Ein weiteres Highlight war sein Debüt am Teatro Colón in Buenos Aires mit Verdis Otello.

Massimo Zanetti erhielt herausragende Kritiken für die konzertante Aufführung von Simon Boccanegra mit den Wiener Symphonikern und Thomas Hampson in der Titelpartie am Wiener Konzerthaus, die als Live-Aufnahme bei Decca erschienen ist. Er leitete außerdem eine Reihe von Konzerten mit Anna Netrebko am Théâtre des Champs-Élysées in Paris und am Palau de la Música Catalana in Barcelona.

Als Gastdirigent bei Opernaufführungen tritt Massimo Zanetti regelmäßig weltweit in den bedeutenden Häusern auf, unter anderen der Lyric Opera of Chicago, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Opéra Bastille in Paris, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, dem Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro Comunale di Bologna, dem Teatro Regio di Torino, der San Francisco Opera, der Kunglige Operan Stockholm, der Opera Australia im Sydney Opera House. Im Konzert arbeitet Massimo Zanetti regelmäßig mit dem Czech Philharmonic, der Staatskapelle Weimar und dem Konzerthausorchester Berlin, auch dirigierte er die Bamberger Symphoniker, das SWR Symphonieorchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestre Philharmonique de Radio France, das Finnish und Swedish Radio Symphony Orchestra sowie das New Zealand Symphony. In Asien hat er eine enge Beziehung mit dem NHK Symphony Tokyo wie auch mit dem China Philharmonic und dem Guangzhou Symphony Orchestra aufgebaut.

August 2017